just saying

2013-09-09

Re: Ein offener Brief





ich würde gerne auf deine Argumente eingehen, nur finde ich kaum welche. Da du dein Brief durch Verlinken auf meine Tweets auch an mich richtest, habe ich nachgedacht, ob und was ich darauf antworten soll. Nur fällt mir das schwer, da ich in dem Brief hauptsächlich nur eine Aneinanderreihung von Vorwürfen finde, weniger eine Argumentationslinie. Trotzdem habe ich mich jetzt doch entschieden, etwas dazu zu schreiben...




Ich wäre ja an einer Debatte interessiert. Ich mag Debatten, sie sind aufschlussreich, interessant, erweitern die Tunnelrealität. Jedoch braucht es für eine Debatte Argumente - oder Fragen, die beantwortet, oder aber debattiert werden können. Das ist in dem Klima, das die Thematik um den Feminismus umgiebt schwierig. Es gibt mehr Beleidigungen, Ignoranz, Abwertungen, als aufschlussreiche Diskussionen.

Zunächst einmal muss ich bemerken, dass du die "Antifeministen" zu einem Brei vermengst und pauschal als "ihr" ansprichst. Dabei höre ich ständig von Feministen, es gäbe nicht "den Feminismus". Du verlingst einige Beispiele, die teilweise (nicht alle, da auch oft aus dem Zusammenhang gerissen) durchaus fragwürdig sind, und versäumst es, zu differenzieren. Ich gehöre duch deine Verlinkung mit zu "ihr", mit zu denen, die diese fragwürdigen Aussagen getätigt haben - wobei du aber den Kontext, in welchem meine Tweets standen, völlig ignorierst. Gerade in der ersten Erwähnung differenziere ich, spreche von "Radfem", vom radikalen Feminismus, der sich schonmal ganz unverblümt mit einer Solanas oder einer Dworkin identifiziert. Die pauschale Männerbeschuldigung und -hass existiert - und das nicht nur bei irgendwelchen durchgeknallten Attentäterinnen oder hasserfüllten Aktivistinnen, sondern über den radikalen Feminismus hinaus, bei UN-Sonderbotschafterinnen und Politikerinnen, bei Parteien und in den Medien. Wenn ich derartige Beispiele in Feminismusdiskussionen anbringe wird mir gesagt, dass die "Aussagen Einzelner" nicht für die ganze Bewegung sprechen, warum unterstellst du mir dann, dass ich für die von dir angeführten Beispiele mitverantwortlich sein soll? Ich habe das mehr als einmal kritisiert, Mäßigung gefordert und gesagt, das derartige Äußerungen kontraproduktiv sind. Kann ich dich auch als Antihumanistin bezeichnen, weil du regelmäßig mit Antihumanisten flauscht?

Ich sehe mich selber nicht als Antifeminist, aber als Kritiker des Feminismus. Unter Anti- verstehe ich eine komplette Ablehnung von allem, was mit etwas zusammen hängt. Ich kritisiere den Feminismus für diverse Punkte (die man auch hier schon in geringem Maße in meinem Blog nachlesen kann), dass heißt aber noch lange nicht, dass ich gegen Gleichberechtigung wäre (auch das kann man bereits im Blog nachlesen), bin aber der Meinung, dass die Gleichberechtigung im Feminismus nur noch vorgeschoben ist. Darum halte ich dem Feminismus einen Humanismus entgegen, denn in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gibt es keinen Geschlechtsbezug, diese sind universell. Darüber hinaus, weil du in Punkt 7 genau das anführst, gibt es in unterschiedlichen Staaten und Systemen unterschiedliche Probleme von Frauen, die auch unterschiedlich betrachtet werden müssen. Es ist nicht zu leugnen, dass es in Staaten des nahen und mittleren Osten (mit Ausnahme Israels), aber auch in Afrika um Frauenrechte teilweise sehr schlecht bestellt ist. Wenn Frauen mit Gewalt gegen Leib und Leben bedroht werden, wenn sie Studieren wollen, wenn Frauen so simple Dinge wie Autofahren verwehrt wird, wenn Familien Mädchen abtreiben, weil es für das Ansehen der Familie schlecht ist, Mädchen zu haben uvm, dann kann man sehrwohl von einem Patriarchat reden. Wenn man das aber mit Staaten gleichzieht, die die AEMR unterzeichnet und in ihren Verfassungen umgesetzt haben, wenn Statistiken verbogen werden, um das zu "belegen", weiß ich nicht, ob das noch Ignoranz, Zynismus oder schon abartige Wohlstands-Arroganz ist. Dabei leugne ich gar nicht, dass es bei Frauen und Männern Ungleichmäßigkeiten gibt, bezweifel und kritisiere aber die feministischen Schlussfolgerungen daraus.

Weiterhin wirfst du "uns" vor, nichts für eine bessere Welt für alle zu tun. Dabei kennst du "uns" gar nicht. Ich bin 15 Jahre politisch aktiv gewesen. Ich habe in Hausprojekten mitgemacht, Seminare, Veranstaltungen, Soliparties während der Studenten- und Sozialproteste ("Spar-Wars") tatkräftig mit unterstützt, Demos organisiert und mich in der Antifa engagiert. Ich habe mich da heraus gezogen, weil mir die linke Szene auf die Nerven ging, ständige Grabenkämpfe, Dogmatiker und Ideologen, sich selbst pausenlos Steine in den Weg legend und sich selbst mehr bekämpfend als den politischen Gegner. - Und all das sehe ich in Parallelen heute wieder in der Piratenpartei und jüngst bei den Nachdebatten um die FSA13. Nope, dafür ist mir meine Energie und Gesundheit (Stichwort: Nächte um die Ohren schlagen) zu schade. Ja, ich war auch mal "Revoluzer", bis ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass ich alles will, nur keine "Revolution" mit solchen Leuten.

Feminismus ist überholt, Maskulinismus ist aber keine Antwort darauf, denn es ist genau so ein unsinniger Geschlechts-Ismus, der viel Kritikstoff aber kaum Lösungsansätze hat. Und du kannst und wirst mir nicht verbieten, zum Feminismus meine Meinung zu haben (Punkt 4). Ihr wollt eine gesellschaftliche Bewegung sein, also müsst ihr euch mit der Gesellschaft befassen und JA müsst ihr auch damit leben, wenn andere euch kritisieren. Dazu muss ich kein Feminist sein, sorry aber so läuft das nicht in einer Demokratie. Wenn die Bewegung in meinen Raum drängt, indem sie mich pauschal dem WHM-Feindbild zuordnet, ist mit Gegenwehr zu rechnen, Punkt.

Viele Grüße
mph-

Kommentare:

  1. Anonym23:47

    Stimme ich zu; Wir müssen Geschlechtsübergreifent disskutieren. Nur so wird ein schuh daraus!

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  2. (so. nachdem ich mich erst über mich selbst geärgert habe, weil ich meinen kommentar an dich aus versehen wegklickte, habe ich mich nun wieder gesammelt und fange ich damit also noch einmal von vorn an. in einem schreibprogramm. börks.)

    lieber mindph,

    erst einmal möchte ich mich noch einmal bei dir für deinen ausführlichen kommentar bedanken und dafür, dass du auf meinen langen blogpost, in dem viel arbeit steckte, nicht einfach reaktionär und impulsiv geantwortet hast. das finde ich sehr löblich.

    dass du in meinem artikel keine "argumente" findest, erklärt sich bereits im ersten absatz meines artikels. ich schreibe, dass ich meine erfahrungen der letzten monate gesammelt und geordnet verarbeiten und veröffentlichen möchte. genau wie bei hashtags auf twitter, hat nicht alles immer mit einer diskussion oder einer debatte zu tun. dass ich das nicht verlange oder wünsche, sieht man allein daran, dass ich die kommentare ausschaltete. dass liegt auch an meiner erfahrung, die ich in meinem brief beschreibe, aber auch daran, dass meine erfahrung und meine meinung zu bestimmten themen nicht immer einem kommentar, einer gegenseite oder einer diskussion bedarft.

    mein brief vermengt übrigens nicht alle antifeministinnen zu einem brei. ich entschied mich bewusst für den begriff "antifeministinnen", da dieser (meiner meinung nach) keine strömung oder bewegung definiert, und somit nicht zu einer homogenen masse gemacht werden kann. im gegensatz zum feminismus, der eine bewegung mit verschiedenen strömungen (mit extremismus) ist. ergo: ich sage nirgendwo "ihr ALLE macht und sagt IMMER das und das". (außer vielleicht im ersten punkt, aber zu dem stehe ich auch weiterhin.) wie gesagt, ich berichte von meinen erfahrungen und gebe dafür beispiele. dass du dich im gesamten angesprochen fühlst, ist nicht von mir so gewollt oder konstruiert, sondern anscheinend deine reaktion auf einen angriff deiner aussagen und womit sie (in meiner erfahrung) in zusammenhang stehen.

    dass du dich gegen menschenverachtende aussagen und tweets aussprichst, ist toll und löblich und werde ich hier sogar tatsächlich einmal wertschätzen. dass sich jemand respektvoll und humanistisch verhält, wenn er sich selbst als humanisten bezeichnet, ist für mich aber eigentlich nicht jedes mal auszeichnung wert, sondern schlicht: selbstverständlich. dass du solchen menschen aber weiterhin folgst, dich mit ihnen austauschst und ihre beiträge unterstützt, ist in meinen augen (und lass es persönliche einschätzung sein) schockierend, entsetzlich und falsch. weil du damit zwar einzelnen aussagen widersprichst, aber sie nicht in ihrer gesamtheit als menschenverachtend und somit inakzeptabel siehst, wertest und dementsprechend ahndest.

    dass ich mich mit "antihumanisten flausche" ist übrigens eine faule unterstellung. der von dir verlinkte herr nutzt einige begriffe lediglich, um die vorstellung einiger antifeministinnen, sie seien "humanisten", auf's korn zu nehmen. und das ist meiner ansicht nach völlig legitim - vor allem bei einem begriff, der von so vielen schon völlig ausgeleihert, und wert-entleert wurde.

    (1/2)

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  3. (2/2)

    dass du mit beispielen aus anderen ländern, in denen es frauen "noch so viel schlechter geht", kommst, ist eine farce, eine schlimme relativierung und eigentlich nur ein "aber die kinder in afrika!"-argument, was ich so nicht akzeptieren kann. damit gehst du davon aus, dass die gleichberechtigung von frauen in unseren breitengraden schon längst durch und somit ein feminismus völlig unnötig sei. diese meinung erschließt sich ja auch schon durch die verlinkung auf einen artikel, der behauptet, es gäbe eine "krise der männer". leider ist diese behauptung völlig unhaltbar, ignorant und relativiert jedes frauenrechts-thema, um das immer noch jeden tag gekämpft wird. wie ich auch schon in meinem brief sage: ja, es muss an vielen stellen um männerrechte gekämpft werden. sollte auch. aber dann macht doch! statt fehlende männerrechte nur an den erfolgen von feminismus deutlich machen zu wollen. das ist reaktiv, relativierend - und DEFINITIV nicht humanistisch. aber ich wiederhole eigentlich nur punkte aus meinem brief.

    was du in deinem privatleben machst, ist schön und gut. hiermit überhäufe ich dich mit keksen, popcorn, konfetti und luftschlangen, yay! worüber ich in meinem brief schrieb, war aber öffentlichkeitswirksamer aktivismus. den sehe ich nur reaktiv auf den feminismus bezogen (bzw. ihm entgegen wirkend) und keineswegs zum vorteil der allgemeinen männerrechte, wo es nötig wäre.

    deine antwort mehr oder weniger mit "feminismus ist überholt" (nicht mal nur: feminismus in deutschland/europa, nein! feminismus im allgemeinen.) zu beenden, ist mir und so vielen frauen gegenüber absolut respektlos, marginalisierend und weiterhin: unhaltbar. deswegen auch: keine kritik. denn damit machst du erfahrungen, studien, beobachtungen und offensichtliche missstände unsichtbar. jedoch machst du deine eigene MEINUNG dazu sehr deutlich. das heißt aber noch lange nicht, dass ich diese auch nur im ansatz akzeptieren oder sogar respektieren muss. "gegenwehr" ist dabei ein schönes wort von deiner seite. denn genau das ist es, was du machst. du äußerst keine kritik, sondern du wehrst dich lediglich mit allen mitteln gegen eine menschenrechtsbewegung, die dir (warum auch immer, vor allem als humanist!) gegen den strich geht.

    mfg,
    anika

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  4. Hallo, ich habe wieder mal viel überlegt, wie ich es schreibe. Der Grund dafür ist, dass diese Thematik viel mehr Gesprächsbedarf beinhaltet und viele Details hat, die aufgedröselt und gesondert analysiert werden müssten - zumindest ist das das, was ich mir vom Feminismus, aber auch von einigen Protagonisten des Maskulinismus erhoffen würde. Ich gehe aber davon aus, dass sich das dann hier in die Länge ziehen würde, bis der eine oder die andere keine Lust mehr hat. Ich habe das oft erlebt, am Ende zerflettern sich interessante Diskussionen oft in Larifari und ganz besonders Online habe ich bemerkt, dass man Leute oft nicht umstimmen kann - erst recht nicht bei solch festgefahrenen Themen. Dennoch ist ein Austausch interessant, wenn dieser zum Denken anregt... Wie auch immer, auch hier werden wieder Aspekte unter den Tisch fallen - und damit eine Gefahr provozieren, falsch verstanden zu werden.

    Jedenfalls will ich zunächst klarstellen, dass ich kein Lob für humanistisches Verhalten erwarte, weil es auch für mich selbstverständlich ist, einerseits aus menschlichen Gründen oder aber wegen der Reliabilität, weil ich von anderen nicht verlangen kann, was ich selber nicht einhalte, andererseits aber auch für die Debatte, denn derartige Äußerungen verletzen andere Menschen und provozieren logischerweise Abwehrhaltungen ist also, wie gesagt, für einen Austausch kontraproduktiv.

    Trotzdem folge ich diesen Leuten, tausche mich mit ihnen aus. Ich habe in meinen Followern so einige, denen ich in vielen Punkten nicht zustimme, insbesondere abseits von der Feminismusdebatte. Als linksliberaler tausche ich mich nicht nur mit linken aus, sondern auch mit konservativen und anderen Einstellungen. Ich halte Meinungs-Monokultur für falsch. Wenn ich etwas vernehme, was ich nicht unterstützen kann, dann sage ich etwas, wenn es notwendig ist, dass heißt noch lange nicht, dass ich den Menschen komplett ablehne.

    Soviel dazu in aller Kürze. Was die antihumanistischen Aussagen betrifft, habe ich juefk erlebt, wie er mich massiv antrollte und dann dafür blockte. Wenige Tage später hat er Tweets anderer favorisiert, die sich ganz klar - und nicht nur ironisch - gegen Humanismus aussprachen, so von @syndikalista, welcher Humanismus als ein Staats- und damit Herrschafts-Instrument ablehnte.
    https://twitter.com/syndikalista/status/359430607341760512
    https://twitter.com/syndikalista/status/359438043695939585
    Die Verfassungs- und Humanismusfeindlichkeit in diesen Tweets war eindeutig und wurden von juefk favorisiert und er fiel später unabhängig davon mehrmals mit Hass-Äußerungen gegen Humanismus auf. Daher kann ich es ihm leider nicht abkaufen, dass er das nur ironisch meint.

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  5. Ich habe auch kein "Kinder in Afrika"-Argument gebracht, das liegt mir fern, denn mein Standpunkt ist im Gegenteil eher etwas wie: "Dass es in anderen Wohnungen schlimm aussieht heißt noch lange nicht, dass man seine eigene Bude nicht ab und zu mal aufräumen sollte". Ich bin damit vielmehr direkt auf ein von dir verlinktes Beispiel eingegangen und habe damit anerkennen wollen, dass ich dir in diesem Punkt zustimme. Die Zustände sind zweifelsohne nicht zu verteidigen oder schön zu reden. Was ich aber wehement widerspreche ist, dass die Ursachen und die Symptome mit unserer Gesellschaft gleichgesetzt werden, sprich: Ich bin voll dabei, wenn du Solidarität mit diesen Menschen dort einforderst, lehne es aber ab, wenn sie als Beweis für ein Patriarchat bei uns herhalten müssen.

    Ich stimme dir auch zu, dass an vielen Stellen um Menschenrechte gekämpft werden muss. Aber wie gesagt, ich sehe die Lösung dafür in humanistischen Idealen, welche Würde, Rechte, Sicherheit und Frieden für alle Menschen, jeglicher Geschlechtlichkeit und Identität fordern, nicht im Feminismus, nicht im Maskulinismus. Wir sollten dafür einstehen, dass die Lebensumstände aller verbessert werden, denn sozialer Friede, Säkularismus, Freiheit und Offenheit verbessert auch die Freiheiten und Rechte der Menschen, die anderswo benachteiligt sind. (Besonders dieser Teil ist sehr verkürzt und bräuchte eigentlich noch viel tiefergehende Betrachtung.)

    Es geht mir auch nicht um Luftschlangen oder sowas für meine privaten Aktivitäten. Die Erwähnung war eine Verteidigung zu dem Vorwurf "wir" alle würden ja nichts tun. Ich habe es versucht, auch öffentlichkeitswirksam, wir waren in Zeitschriften, Radio, TV. Aber es muss nicht alles immer auf der Straße sein. In meinem 2. Job heute veranstalte ich mit vielen anderen Parties zu denen regelmäßig hunderte manchmal gar tausende kommen, Frauen, Männer, Homo-, Hetero- und Transsexuelle, Migranten. Sie kommen gerne und fühlen sich wohl und sicher. Bei uns Küssen sich Homosexuelle, ohne bedroht zu werden, tanzen Transsexuelle, Travestiten und "POC" und es macht Spaß, den Gästen einen Raum zu schaffen, wo sie so wie sie sind friedlich zusammen feiern können. Und auch das ist meiner Meinung nach ein, wenn auch kleiner, Beitrag zu einem angenehmeren Miteinander, selbst wenn man dafür auf keine Grimmebühne kommt...

    Ja, ich halte den Feminismus im Allgemeinen für überholt. Ich habe oberflächlich angedeutet, was ich als Alternative vorschlage. Meine Gegenwehr jedoch bezieht sich auf pauschale Anfeindungen, die ich von Feministen übergezogen bekomme. Wenn eine RL-Bekannte und ehemals gute Freundin, nach 2 Semestern Gender-Studies mir in einer Diskussion vor den Kopf wirft, dass ich als "weißer, heterosexueller Mann" kein "Recht hätte", mich zu dem Thema zu äußern, und ich mich "selbst ficken soll", wenn ich meine "Privilegien" nicht einsehe, wenn ich Blocks kassiere, nur weil ich die Frechheit besessen habe, Kritik zu üben, wenn ich als Nazi, "Abschaum" und Arschloch bezeichnet werde, dass "die Fresse zu halten" hat, dann habe ich für diese Bewegung nur noch Verachtung übrig. Wohlgemerkt für die Bewegung, nicht für alle Einzelnen, die sich dort engagieren, da ich der Meinung bin, dass so manche ein anderes Bild kriegen würden, wenn sie mehr darauf achten würden, was in ihrer Fraktion so abgeht. Mittlerweile merken es ja auch schon manche Feministinnen, siehe Christina Hoff Sommers ( http://collegeinsurrection.com/2013/06/freedom-feminism-reclaiming-real-feminism-from-radicals/ ) oder auch die von mir hier im Beitrag verlinkte Tissy Burns ( http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/frauenbefreiung-war-gestern/806548.html )...

    Gruß

    (Ausversehen eigenen Post gelöscht)

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